Wirkungsweise

Die Wirkungsweise der „Klärung kritischer Beziehungen”

  • Die Arbeit wirkt in der Regel tief und nachhaltig.
    Sie ist nicht vergangenheitsorientiert, nicht analytisch.
    Sie ist lösungsorientiert.
  • Die Arbeit kann Veränderungen auslösen, die sich in einem plötzlichen Wandel zeigen oder sich in Form eines Prozesses vollzieht.
  • Die Arbeit gibt keine Anweisung für 'richtiges' Verhalten und Handeln. Stattdessen geht sie davon aus, dass die Person weiß, was für sie das Richtige ist. Mit dem Richtigen ist gemeint: das für die Person und die jeweilige Situation kongruent Angemessene und Passende.
  • Es kann sein, dass dieses Wissen überlagert ist, die Person dazu (derzeit) keinen Zugang hat. Überlagerungen können sein: Ängste, Loyalitäten, einschränkende Überzeugungen, unzugängliche Ressourcen, Ausblenden anderer Sichtweisen, usw.
  • Durch die gemeinsame Arbeit kann diese Überlagerung aufgelöst werden. In der Regel verändern sich dabei Sichtweise und Haltung des Klienten. Ein anderes Verhalten ergibt sich daraus wie von selbst, ohne dass es 'antrainiert' werden müsste.
  • Rein kognitives Bearbeiten eines Themas führt zu guten Vorsätzen, aber nicht zu einer neuen Haltung und Sichtweise, die von innen kommen. Das Einbeziehen einfacher Körperwahrnehmungsübungen, zum Beispiel, ermöglicht dagegen ganzheitliches Verstehen und damit wirkliches, von der ganzen Person getragenes Lernen.
  • Der Klient gibt das Tempo vor, bestimmt das Maß. In meiner Rolle als Coach verstehe ich mich dabei wie eine Art 'Geburtshelferin'; wie jemand, der um innere Zusammenhänge und Wirkweisen weiß und der kompetent, verantwortungsbewusst und einfühlsam begleitet.
  • Als Coach gebe ich Anregungen, mache vielleicht Angebote, stoße damit etwas an. Aber ich 'mache' nichts, löse nicht das Problem des Klienten. Der Klient 'macht'.
  • Voraussetzung für das Gelingen der Arbeit ist die Bereitschaft des Klienten, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen. Er muss damit rechnen, vom 'Opfer' der Umstände zum 'Gestalter' seines Lebens zu werden.